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Langgönser SPD-Chef will Situation in Wickengartenstraße in Dornholzhausen nicht einfach hinnehmen

Veröffentlicht am 09.11.2009 in Presse

Gerald R. Dörr, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Langgöns will die bestehende Straßenregelung in der Wickengartenstraße in Dornholzhausen nicht einfach hinnehmen. Er fordert, dass der "Schildbürgerstreich" korrigiert wird und hat deshalb beim Hessischen Landtag eine Petition eingereicht.

Bereits Anfang August 2009 hat der Sozialdemokrat eine Petition beim Hessischen Landtag eingereicht, da das zuständige Amt für Straßen- und Verkehrswesen Schotten (ASV Schotten) und die Verkehrspolizei dem Land Hessen unterstellt sind. Außerdem ist die Kleebachstraße, für die nun diese Einbahnstraßenregelung gilt, Landesstraße und auch das ist ein Grund für die Petition.
Die Bewohner der Wickengartenstraße sind die Leidtragenden einer Einbahnstraßenregelung in ihrem Ortsteil, an dem die zuständige Verkehrskommission, zu der neben ASV Schotten und der Verkehrspolizei noch die Verkehrsbehörde des Landkreises Gießen gehört, festhält.

Im Bereich des Kreuzungsbereiches Kleebachstraße / Dorfstraße / Hohl hatte es in der Vergangenheit hin und wieder Unfälle derlei Gestalt gegeben, dass LKW beim Umfahren der Ecke mit einem Haus kollidierten.
Daher wurde von der Verkehrskommission eine Einbahnstraßenregelung eingeführt um zu verhindern, dass LKW an dem entsprechenden Haus in Fahrtrichtung vorbeikommen können. Dies hat zur Folge, dass der komplette Verkehr nun durch die Wickengartenstraße fließt.

Die Bewohner dieser Straße leiden unter der neuen Verkehrssituation, da in der recht breiten Straße von vielen Verkehrsteilnehmern viel zu schnell gefahren wird.
Außerdem ist in dem Bereich eine Bushaltestelle, an der sich naturgemäß besonders am Morgen viele Kinder aufhalten, die mit den Linienbussen in die Schule fahren wollen.
Die gesamte Situation stellt aus der Sicht der Anwohner eine Gefahr für die Kinder und auch für ältere Menschen dar.
Im Rahmen einer SPD-Ortsbegehung konnte sich Dörr im Sommer ein Bild von der Verkehrslage machen. Dabei waren viele Anlieger anwesend, die den Sozialdemokraten ihre Sorgen und Nöte schilderten.
Der SPD-Chef erklärte: „Ich glaube ebenso wie die Bewohner der Wickengartenstraße, dass es zu keinen Kollisionen von Lastkraftwagen mit dem Haus in der Kleebachstraße kommen würde, auch wenn die Einbahnstraßenregelung aufgehoben wird.“
Man müsste den Bereich, der jetzt für die Durchfahrt grundsätzlich verboten ist, nur für LKW sperren. Diese könnten dann ihren Weg über die Wickengartenstraße nehmen.
Der oft (zu) schnelle PKW-Verkehr könnte wieder seine normale Route nehmen und die Kinder und Senioren der Wickengartenstraße seien deutlich weniger gefährdet.
Mit Kollisionen von LKW mit dem Haus in der Kleebachstraße sei auf der anderen Seite ebenfalls nicht mehr zu rechnen, da für diese Fahrzeuge ja ein Durchfahrverbot gelten würde, was der bestehenden Einbahnstraßenregelung gleichkommt.
„Eigentlich dürfte das Ganze überhaupt nicht diskutiert werden“ meinte Dörr. „Da sowohl von der Einfahrt auf die Landesstraße aus Richtung Niederkleen, als auch von Lang-Göns (Mandlerweg) die Durchfahrt für LKW über 3,5 Tonnen verboten ist, dürfte eigentlich gar kein LKW von der Seite in die Kleebachstraße kommen. Das Ganze erinnert mich an einen Schildbürgerstreich und der gehört korrigiert!“
Der Hessische Landtag hat den Vorgang mit der Petitions-Nummer 00719/18 versehen. „Die Petition ist also im Geschäftsgang“ erklärte Dörr, der hofft, dass der Vorgang für die Bewohner der Wickengartenstraße schnellstmöglich ein befriedigendes Ende nehmen wird.