Gerald R. DörrDer Langgönser SPD-Kreistagskandidat Gerald R. Dörr hat in einer Pressemitteilung auf seine neue Homepage www.geralddoerr-spd.de aufmerksam gemacht. Auf dieser will der Sozialdemokrat auf seine politischen Ziele in der Kreispolitik aufmerksam machen. Außerdem kann man auf der Internetseite private Informationen zu dem 48-jährigen Oberkleener erhalten.
Dazu sind die Beweggründe für das politische Engagement Dörrs beschrieben. Auf diese ging der Kandidat auch bei der Vorstellung seiner Website ein.
Deutschland sei eine vergleichsweise ungerechte Gesellschaft mit hoher Kinderarmut. Sehr viele 18- bis 25-Jährige seien in Deutschland ebenfalls arm. Außerdem hänge der Schulerfolg von Kindern und Jugendlichen viel zu stark von der sozialen Herkunft ab. Es könne nicht sein, dass Kinder in diesem Land von Geburt an schon sozial benachteiligt sind und sich dies auch schon beim Zugang zu gesunder Ernährung und damit der Lebenserwartung deutlich machte.
„Die Ungerechtigkeit unserer Gesellschaft möchte ich nicht so ohne weiteres hinnehmen und meinen Teil dazu beitragen, dass sich das ändert“ erklärte Dörr. „In Deutschland öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich so stark wie in kaum einem anderen Industriestaat“ ergänzte der Sozialdemokrat.
Noch immer würden auch schlechte Manager Millionen-Saläre kassieren und auf der anderen Seite müssten hunderttausende von Menschen von Tafeln ernährt werden müssen.
„Die soziale Schere geht in diesem Land auch deshalb so weit auseinander, weil wir ein Segregations-Problem haben“, betonte Dörr und ergänzte „dieses Land leidet massiv darunter, dass die selbsternannten Eliten sich sowohl finanziell, als auch gesellschaftlich zurückziehen. Es sind Teile der Reichen und Superreichen, die an der Gesellschaft nicht mehr teilhaben.“
Der Bankkaufmann weiß, dass diese Gesellschaft ohne Zweifel ein Finanzierungsproblem hat. „Seit mehr als 20 Jahren hören wir von den Neo-Liberalen aus allen Parteien und aus der Wirtschaft, „Steuersenkungen schaffen Arbeitsplätze.“ Davon habe ich leider noch nie etwas gemerkt.“
Der Spitzensteuersatz bewegte sich über Jahrzehnte zwischen 53 und 56 Prozent und Deutschland hatte eine vergleichsweise geringe Arbeitslosenquote. Deshalb benötigt das Land nach Dörrs Auffassung wieder eine Vermögenssteuer für Reiche und Superreiche und deutlich höhere Spitzensteuersätze für Einkommensmillionäre.
„Mit diesen Einnahmen kann der Staat wieder allen Kindern in dieser Gesellschaft die Chance zur Teilhabe ermöglichen.“
Wir brauchen wieder eine Umverteilung von oben nach unten. Ich möchte mich für all die Schwachen einsetzen, für die sogenannten kleinen Leute. Politik ist wichtig für sie. Die Starken benötigen Politik nur, um ihr „Recht“ und ihre Macht zu sichern. Dabei ist gerade dieses Recht des Stärkeren das stärkste Unrecht!