SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Langgönser SPD-Ortsverein beteiligte sich an Aktion „Biblis umzingeln!“

Veröffentlicht am 29.04.2010 in Presse

Mitglieder des SPD-Ortsvereins Langgöns beteiligten sich am 24. April an der Aktion „Biblis umzingeln!“.

Ortsvereinsvorsitzender Gerald R. Dörr, Vorstandskollegin Tanja Mainieri und weitere Mitglieder und Angehörige waren zwei Tage vor dem Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl nach Biblis gefahren um die Aktion zu unterstützen, mit der ein unübersehbares Zeichen gegen verfehlte Politik der Landes- und Bundesregierung gesetzt werden sollte.

Die Anti-Atom-Umzingelung wurde von einem breiten Bündnis von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden organisiert und von weiteren hundert Organisationen wie Gewerkschaften, der SPD, Bündnis 90 / Grüne und "Die Linke" unterstützt.

Nach einigen Reden durch die Organisatoren wurde anschließend der „Pannenreaktor“ Biblis von den durchweg friedlichen Demonstranten umzingelt und als Höhepunkt folgte der „Die-In“, bei dem die knapp 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig „tot“ zu Boden sanken und 5 Minuten liegen blieben.
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dörr war besonders davon begeistert, dass sich unheimlich viele junge Menschen an der Aktion beteiligten. „Die Anti-Atom-Kraft-Bewegung lebt und erinnert mich an gute alte Zeiten, in denen die Menschen noch verstärkt zu sinnvollen Protesten auf die Straße gingen“ meinte er.
Dass die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg rückgängig machen will, stößt bei Dörr und den Langgönser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf Unverständnis. „Bei den alten Pannenreaktoren wie Biblis nimmt das Risiko gefährlicher Zwischenfälle deutlich zu und die Frage der sicheren Endlagerung ist und bleibt ungelöst“ erklärte er.

Gewinner einer solchen Politik seien einzig und allein die großen Stromkonzerne, die mit ihren alten, abgeschriebenen Meilern viel Geld verdienen und die sie unterstützenden bürgerlichen Parteien, deren Funktionäre als Aufsichtsräte viel Geld von den Konzernen erhalten würden, um damit für eine Lobby-Politik zum Wohle der Energieriesen zu sorgen.