SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Leistungen der Kindertagesstätten in Langgöns deutlich erweitert!

Veröffentlicht am 28.11.2012 in Presse

Die Leistungen in den Kindertagesstätten der Gemeinde Langgöns seien im Laufe der Jahre deutlich erweitert worden, sagte der Langgönser Bürgermeister Horst Röhrig am Dienstagabend während einer Gesprächsrunde mit dem familienpolitischen Sprecher der SPD- Landtagsfraktion Gerhard Merz in der Niederkleener Pizzeria Musti.


(v.l.): Horst Röhrig, Kristine Tromsdorf, Gerhard Merz

„Unsere Kindertagesstätten haben sich in einem fortwährenden Prozess von reinen Betreuungseinrichtungen mittlerweile zu dem entwickelt, was andernorts als Familienzentrum bezeichnet wird,“ erläuterte Röhrig während der von Kristine Tromsdorf moderierten Veranstaltung vor rund 40 Zuhörern. Mittlerweile übernehme das Personal der Tagesstätten vielfältige Aufgaben, die weit über die reine Kinderbetreuung hinaus gingen. Insbesondere die Kitas im Kleebachtal, die Kindertagesstätten Cleeberg, Dornholzhausen, Niederkleen und Oberkleen arbeiteten darüber hinaus zudem eng mit der Kleeblattgrundschule in Oberkleen zusammen, sodass eine pädagogische Begleitung im frühkindlichen Alter sichergestellt sei. Hier stünden die Erzieherinnen zum Beispiel im engen Kontakt mit den Eltern und den Lehrenden der Grundschule, was einen nahezu nahtlosen Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule gewährleiste. Eine solche Zusammenarbeit ermögliche das frühzeitige Erkennen eventueller Schwächen aber auch Stärken einzelner Kinder um entsprechend pädagogisch reagieren zu können. Nach dem Wechsel der Schulleitung an der Grundschule im Kernort Lang- Göns sei man hier ebenfalls auf einem guten Weg, die Zusammenarbeit der Kindertagesstätten „Mäuseburg“ und „Kinderhaus“ näher an die Grundschule anzubinden. „Wenn man einmal betrachtet, welche Leistungen unsere Kindertagesstätten erbringen, kann man ohne Weiteres sagen, dass diese den Aufgaben eines Familienzentrums in nichts nachstehen,“ so Bürgermeister Röhrig. Für ihn habe die Bildung von Anfang an einen hohen Stellenwert. Das mache sich nicht nur an der guten Ausstattung der Kitas fest, sondern auch daran, dass rund 40 Prozent der Personalkosten der Gemeinde in die Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen flössen. Eine Investition, die sich lohne: „Das, was wir heute in die frühkindliche Bildung und Erziehung stecken, erspart uns später kostspielige Korrekturmaßnahmen,“ sagte Röhrig. Zudem stellten Röhrig und Merz gemeinsam fest, dass diese Aufgabe nicht allein durch die Kommunen und die Eltern finanziert werden könne. Zur Erfüllung der vielfältigen Aufgaben seien weitere Geldgeber ins Boot zu nehmen. „Dieser gesellschaftspolitische Auftrag muss auch vom Bund und von den Ländern mitfinanziert werden,“ so der familienpolitische Sprecher der SPD- Landtagsfraktion Gerhard Merz. Dieser wie auch Horst Röhrig kritisierten zudem das von der Landesregierung geplante Kinderförderungsgesetz. Es sei zu befürchten, dass sich die Bürokratie vor allem für die Kindergartenleitungen und die Personalausstattung und damit auch die pädagogische Leistungsfähigkeit an den Kindertagesstätten verschlechtere. Röhrig machte zudem deutlich, dass eine leistungsfähige Kinderbetreuung ein wesentlicher Standortfaktor sei und man in der Gemeinde Langgöns diesbezüglich allen Anforderungen von beispielsweise jungen Familien gerecht werde.

Quelle: Hans- Joachim Petereit