SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Machtspiele zu Lasten der sozialen Projekte - SPD Langgöns fordert Rückkehr zur Vernunft

Veröffentlicht am 24.12.2009 in Presse

R. Bunk

Als reine Machtspiele bezeichnet die SPD-Fraktion die jüngsten Entscheidungen zur Ablehnung der stundenweisen Beschäftigung von Frau Naundorf. Diese Entscheidung zeige, dass keinerlei soziales Verständnis bei der Mehrheitskoalition mehr vertreten ist, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Rupert Bunk.

Der demographische Wandel in Langgöns, das Bündnis Zukunft in Langgöns (BZL) und die geplante Einrichtung des Generationenhauses im ehemaligen Faselstall stehen in engen Zusammenhang mit Frau Naundorf. Ohne ihre engagierte Mitarbeit wäre keines der Projekte so positiv auf den Weg gekommen. Und ohne ihre Mitwirkung ist auch die Seniorenwerkstatt in Frage gestellt. Jedes Projekt braucht ein „Zugpferd“, das für den Erfolg sorgt. Und dies sei Frau Naundorf zweifellos gewesen.

Die SPD-Fraktion fordert die Mehrheitskoalition auf, ihre Haltung zu überdenken. Insbesondere die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte in der Vergangenheit die Projekte immer mit unterstützt, deshalb sei man sehr enttäuscht. Von den beiden anderen Fraktionen ist soziales Verständnis nicht zu erwarten. Außerdem sei eine Entschuldigung bei Frau Naundorf angebracht, so Bunk.

Konkret fordert die SPD-Fraktion die Einstellung von Frau Naundorf auf der Basis der bisherigen Arbeitszeit. Eine Verlängerung der befristeten Einstellung ist als Kettenvertrag sittenwidrig und bedeutet automatisch einen unbefristeten Vertrag.

Für die SPD-Fraktion ist dieses „Kasperltheater“ ein großes Beispiel für die viel beklagte Politikverdrossenheit und spricht auch eindeutig gegen ehrenamtliche Tätigkeit, die die Projekte in den vergangenen Jahren mitgetragen haben, so Bunk abschließend.