Historischer Ortsbereich NiederkleenDer Vorsitzende des SPD-Ortsbezirkes Kleebachtal, Gerald R. Dörr, hatte kürzlich zu einer Ortsbegehung nach Niederkleen eingeladen. Eine Reihe von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit der Langgönser SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Anja Asmussen und Bürgermeister Horst Röhrig an der Spitze, sowie die örtlichen SPD-Ortsbeiratsmitglieder Hannelore Frank-Viertel und Jürgen Schalwat waren der Einladung gefolgt.
Erster Punkt der Begehung war der Mischplatz. Bürgermeister Röhrig gab einen Statusbericht zur Butzbacher Straße und zur Bergstraße. In beiden Straßen steht eine Erneuerung der Kanals- und Wasserleitungen an, was im Verbund eine grundhafte Erneuerung beider Straßen sinnvoll macht.
In der Butzbacher Straße mit ihrer Breite seien viele Gestaltungsmöglichkeiten für die zukünftige Anordnung von Fahrbahn, Gehwegen, Parkraum und Grünflächen gegeben. Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung können dabei genutzt werden.
Die Genossinnen und Genossen waren sich einig, dass es nun auch sinnvoll sein könnte, den Bereich vom Kindergarten bis zum „Mischplatz“ in die Planungen mit aufzunehmen. „Wenn wir auf der einen Seite im Zuge des Neubaugebietes die Straße bis zum Kindergarten ausbauen und auf der anderen Seite die Butzbacher Straße, dann macht auch das Zwischenstück Sinn. Schließlich ist damit zu rechnen, dass das sich weitere Neubaugebiete an das neu geplante anschließen werden“ erklärte Gerald Dörr.
Im weiteren Verlauf besichtigten die Sozialdemokraten u.a. auch den Spielplatz in der Butzbacher Straße. Im Zuge der kommenden Straßensanierung kann es hier unter Umständen zu einer kleinen Vergrößerung der Fläche kommen, da die angrenzende Bushaltestelle umgeplant und neu barrierefrei angelegt werden soll.
Auch die Alte Turnhalle wurde von außen in Augenschein genommen. Bürgermeister Horst Röhrig wies auf den hohen Nutzungsgrad hin. Anschließend warfen die Mitglieder der Begehung aus der Entfernung einen Blick auf den jetzt ehemaligen Steinbruch.
Am Bürgerhaus wurden danach die Bruchsteinmauern begutachtet. Eine Renovierung wurde von allen Anwesenden als dringend notwendig erachtet. Leider hat die in Langgöns regierende Jamaika-Koalition die von der Verwaltung in den Haushalt eingestellten 30 Tsd. Euro auf ihre „Streichliste“ gesetzt.
Abschließend besichtigten die Sozialdemokarten noch das Feuerwehrgerätehaus. Hierbei wurden die räumlichen Defizite des Gebäudes deutlich. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass ein neues Feuerwehrgerätehaus in absehbarer Zeit notwendig werden wird. Auch über mögliche Standorte wurde diskutiert.