SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Kandidaten für die Wahlen zum Kreistag nominiert

Veröffentlicht am 26.08.2010 in Presse

Gerald Dörr

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Langgöns hat in seiner jüngsten Sitzung die Kandidaten für die Wahlen zum Kreistag am 27. März 2011 nominiert.

Einstimmig wird Ortsvereinsvorsitzender Gerald R. Dörr aus Oberkleen dem SPD-Unterbezirk Gießen als Spitzenkandidat für Langgöns vorgeschlagen. Ebenso einstimmig wird Achim Frey aus Lang-Göns als Nummer 2 nominiert. Als weitere Kandidaten werden Kristine Tromsdorf, Harald Hohlweck und Horst Röhrig an die Kreis-SPD gemeldet.

Gerald Dörr bedauerte, dass die seitherige Kreistagsabgeordnete und schulpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion, Kristine Tromsdorf, nach 18 Jahren nicht mehr an vorderster Front für den Kreistag kandidiere wolle: „Der Schwerpunkt Bildung des SPD-Unterbezirks Gießen hat viel mit dem Engagement von Kristine Tromsdorf zu tun. Dabei genießt sie einen ausgezeichneten Ruf, der weit über die Partei hinausgeht und durch ihre beruflichen Erfolge belegt wird. Sie wird nicht einfach zu ersetzen sein“ erklärte der Sozialdemokrat.
Dörr selber sieht seine Schwerpunkte in der Kreispolitik in anderen Bereichen. Neben den speziellen infrastrukturellen Themen, die die ländlichen Räume insgesamt betreffen, sind für ihn eine bessere ÖPNV-Versorgung, die Ausweitung Erneuerbarer Energien und das Themenfeld der Integration junger Menschen mit schwierigen Vorrausetzungen von Bedeutung.

Kritisch zeigte sich der Langgönser SPD-Chef gegenüber einem auf Vorschlag der CDU vor den Sommerferien gefassten einstimmigen Beschluss des Kreistagsausschuss für Schule und Kultur, Bauen und Planen, die Schulkonferenz der Oberkleener Grundschule aufzufordern, den zukünftigen Namen Kleeblattschule noch einmal zu überprüfen.

„Ich habe auch meinen Parteifreunden deutlich gesagt, dass ich darüber nicht erfreut bin“, erklärte Dörr abschließend: „Ich weiß, dass die Schulkonferenz der Grundschule Oberkleen ihre Entscheidung für den Namen Kleeblattschule sehr verantwortungsbewusst und unter Abwägung aller Argumente gewählt hat".