SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Mehr als 100 Gäste beim Neujahrsempfang der SPD Langgöns

Veröffentlicht am 21.01.2009 in Presse

v.l. W.Marx, K.Tromsdorf, Anita Schneider, H. Röhrig, G. Dörr, T.Schmidt

Während des Neujahrsempfang der SPD in Langgöns hat die SPD-Kandidatin für das Amt eines Landrats im Kreis Gießen, Anita Schneider, das von der Bundesregierung jüngst beschlossene Konjunkturpaket begrüßt und es als auch eine Chance für den Kreis Gießen bewertet:

„Mit diesem Paket haben Kommunen und Kreise die Chance dabei mitzuwirken, dass Vertrauen auch in die regionale Wirtschaft zu verstärken und die Stimmung deutlich zu verbessern. Zudem könnten moderne und energetisch sanierte Schulen im Landkreis kommen,“ sagte Schneider während ihrer Rede vor mehr als 100 Gästen im Bürgerhaus der Kerngemeinde Lang-Göns. Dabei dürften aber nicht nur „neue Hüllen“ für die Schulen geschaffen werden, sondern es sei auch darüber nachzudenken, wie diese Gebäude genutzt werden. „Bei solchen Investitionen muss berücksichtigt werden, welche baulichen Maßnahmen und Ausstattungen in den Schulen dazu beitragen, dass die den pädagogischen Inhalten echter Ganztagsschulen entsprechen und somit auch zu einer Verbesserung der Qualität des Unterrichts beitragen.“

Gleichzeitig regte die Landratskandidatin an, die Verzahnung von Kindertagesstätten und Schulen zu verbessern und damit den Übergang vom Kindergarten in die Schule einfacher zu gestalten. Insgesamt gelte mit Investitionen nicht nur eine „Fassade des schönen Scheins“ zu errichten, sondern Maßnahmen durchzuführen, die zu einem „Wohlfühlklima“ in den Schulen führt. „Heute erinnern Schulen dagegen an lieblose Zweckgebäude und lassen zu wenig Frei- und Gestaltungsräume für die Schülerinnen und Schüler.“ Solcherart Investitionen seien nachhaltige Investitionen in die Bildung und damit auch in die Zukunft. Zudem können unter energetischen Gesichtspunkten auf Dauer die Ausgaben die Kassen des Kreises geschont werden. „Der Landkreis muss deshalb gut überlegt und gut vorbereitet die Chancen aus dem Investitionspaket ergreifen aber auch gestalten und diese zum Vorteil der Region umsetzen,“ sagte Schneider. Gleichzeitig forderte Schneider, dass in den Jahren 2009 und 2010 auch den finanzschwachen Kommunen ermöglicht wird, zu investieren. Hierzu müsse das Land Hessen die vorhandenen Spielräume der Kreise als Kommunalaufsicht nutzen und deren Instrumente gegebenenfalls anpassen. Insgesamt komme auf die Kommunen und Landkreise eine besondere und wichtige Aufgabe aber auch eine große Herausforderung zu. Dies gelte auch für die Umsetzung des von der hessischen Landesregierung angekündigten Schulbau-Sonderprogramms. Die verheiratete Mutter einer 14-jährigen Tochter aus Fronhausen an der Lahn eröffnete damit in Langgöns ihren Wahlkampf um das Amt des Landrats im Kreis Gießen.

Der derzeitige Chef im Landratsamt, Willi Marx, hatte zuvor in seinen Grußworten darauf hingewiesen, dass Klassengrößen mit bis zu 34 Schülern, wie sie häufig im Kreis anzutreffen seien, „nicht gut sind für die Schülerinnen und Schüler und ihren zukünftigen Lebensweg. Nur gute Bildung und eine gute Ausbildung sind das wahre lebendige Kapital.“ Dort müsse investiert werden, in die Menschen investiert, damit sie die dauerhafte Perspektive bekommen, die sie für ihr Leben brauchen,“ sagte Marx.

Anfangs hatte der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Langgöns, Gerald Dörr, in seiner Eröffnungsrede zudem darauf hingewiesen, dass die energiepolitische Wende mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energienen kommen müsse. „Erneuerbare Energien stärken Frieden und Entwicklung. Die Weiterverbreitung von waffenfähiger Atomtechnologie und die Gefahren des atomaren Terrorismus nehmen zu. De Förderung von erneuerbaren Energien bleibt daher ein zentraler Baustein von Friedenssicherung und Entwicklungszusammenarbeit,“ so Dörr. Gerald Dörr hatte während seiner Eröffnung des Neujahrsempfangs der Langgönser SPD das Thema des eigentlichen Hauptredners, des Trägers Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer aufgegriffen, der allerdings wegen einer Erkrankung nicht anwesend sein konnte.