SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Neujahrsempfang SPD Langgöns: Integration das Thema

Veröffentlicht am 22.01.2015 in Presse

Fraktionsvorsitzender Schmidt, Bürgermeister Röhrig, Landrätin Schneider sowie die stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Kristine Tromsdorf und Karl-Heinz Wilhelm. (Foto: Geck, Gießener Allgemeine Zeitung vom 19.01.2015)

Zum Neujahrsempfang hatte der SPD-Ortsverein Langgöns geladen. Kristine Tromsdorf begrüßte im Bürgerhaus in Vertretung der krankheitsbedingt verhinderten Vorsitzenden Anja Asmussen die zahlreichen Gäste, darunter auch Vertreter von CDU und Grünen.

Tromsdorf würdigte das Wirken von Gewerbe, Industrie, Handel und Handwerk; es sei die Grundlage für die Entwicklung der Gemeinde. Außerdem dankte sie den Vereinen. Ohne deren Engagement sei Langgöns um vieles ärmer. Aktuellen Bezug nahm sie zu den Attentaten von Paris. Diese würden die Frage aufwerfen, was man falsch gemacht habe, dass junge Leute solch einen Irrweg gingen. Auf kommunaler Ebene müsse man sich überlegen, wie man mit Menschen anderer Religion und mit Flüchtlingen umgehe.

Bürgermeister Horst Röhrig verwies auf die positiven Entwicklungen im vergangenen Jahr. Dazu gehörten die Erweiterung des Kindergartens »Mäuseburg«, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Cleeberg, die Übernahme der TSV-Turnhalle in Oberkleen, der Abschluss der Breitbandversorgung in Oberkleen und in der Kerngemeinde, die Beteiligung an der EAM, die Modernisierung der Sportanlage in Langgöns, das altersgerechte Wohnen sowie die Erweiterung des Magna-Parks.

Landrätin Anita Schneider ging ebenfalls auf den Terror des Islamischen Staates und die steigende Zahl von Flüchtlingen ein. Die Gesellschaften des 21. Jahrhunderts würden heterogener. Umso wichtiger sei es, sich nicht durch Hass spalten zu lassen. Es sei nicht entscheidend, an welchen Gott man glaube. Was zähle, sei das, was verbinde: das Bekenntnis zur Verfassung, zum Rechtsstaat und zur Menschlichkeit. Zur Bewältigung der sozialen Lasten sei eine Neuregelung des kommunalen Finanzausgleiches dringend geboten, um alle Bereiche der Daseinsvorsorge gleichermaßen bewältigen zu können. Dafür brauche es auch starke Kommunen.