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SPD Dornholzhausen steht kritisch zur Öffnung des „Glashauses“

Veröffentlicht am 21.11.2010 in Presse

In einer Sitzung des SPD Ortsbezirks Dornholzhausen befassten sich die Anwesenden mit dem Beschluss der Gemeindevertretung, das „Glashaus“ am Bürgerhaus Dornholzhausen den Jugendlichen in eigener Verantwortung zu überlassen. Was zunächst einmal wie eine große Wohltat vielen Jugendlichen gegenüber aussieht, könnte sich allerdings für diese letztendlich als Bumerang erweisen und sehr negativ auswirken. Wie der Vorsitzende des SPD Ortsbezirks, Axel Hohlweck, betonte, kann auch ein angedachter Jugendraumvorstand die Verantwortung für ein öffentliches Gebäude nicht übernehmen. Selbst die ortsansässigen Vereine hätten aus guten Gründen die Übernahme der Verantwortung abgelehnt. Die Dornholzhäuser Jugendlichen durch die gefasste Entscheidung so aufs Glatteis zu führen, sei politisch unhaltbar und führe die Betroffenen hinters Licht. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein sei es auch in Jugendräumen anderer Ortsteile zu chaotischen Zuständen gekommen, weil es keine adäquate Betreuung gab. Daher mussten diese zum Nachteil der Jugendlichen wieder geschlossen werden.
Der ehemalige Gemeindevertreter Klaus Ulm wies darauf hin, dass die Situation für die Jugend in Dornholzhausen gar nicht so schlecht sei. Fast alle Vereine von der Feuerwehr bis zum Turnverein hätten für Jugendliche ein großes Angebot, mit dem man sich in der Freizeit beschäftigen kann. Auch seien sowohl der CVJM als auch die ev. Kirchengemeinde für ihre gute betreute Jugendarbeit bekannt. Unabhängig davon spreche sich die SPD Dornholzhausen für die Öffnung des Glashauses als Jugendtreffpunkt aus, wenn eine fachliche Betreuung gewährleistet sei. Nur so sei es möglich, Schaden von dem öffentlichen Gebäude und den Jugendlichen abzuwenden.