SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

SPD-Langgöns unterstützt Schulkonferenz bei der Namensgebung für die Grundschule Oberkleen!

Veröffentlicht am 25.11.2010 in Presse

-Kleeblattgrundschule auch symbolisch ein sehr guter Name-

Der SPD-Ortsverein Langgöns ist in einer Pressemitteilung seines Vorsitzenden Gerald R. Dörr und seiner Stellvertreterin Kristine Tromsdorf auf die Namensgebung für die Grundschule Oberkleen eingegangen. „Wir freuen uns, dass Frau Zaborowski nun endlich auch formal die Schulleiterin der Grundschule Oberkleen ist und wünschen Ihr auch auf diesem Wege alles Gute bei ihren „neuen“ Aufgaben“ erklärten die beiden Sozialdemokraten. Nun würde nur noch der Name der Grundschule fehlen.
Dabei favorisieren die Langgönser Sozialdemokraten eindeutig den Namen „Kleeblattgrundschule“. Parteichef Dörr erklärte: „Ich war durch Eltern schon im Frühjahr über diesen Vorschlag informiert und davon angetan. Hier war nach einem demokratischen und verantwortungsbewussten Abwägungsprozess ein Name ausgewählt worden, der den Beteiligten einerseits gefiel, andererseits aber auch symbolische Hinweise auf das Kleebachtal und die vier Ortsteile vermittelte, deren Kinder die Schule besuchen. Dadurch wurde hier auch das Zusammenwachsen der Ortsteile durch das Zusammenleben der Kinder dokumentiert“.
Umso erstaunter sei der SPD-Vorsitzende im Juni gewesen, als er der Presse entnehmen musste, dass dem Wunsch der Schulkonferenz durch den Schulausschuss des Landkreises zunächst nicht entsprochen worden war, sondern die Namensgebung verschoben und ein anderer Namensvorschlag eingebracht wurde. Ein nahezu einmaliger Vorgang in der Geschichte des Landkreises Gießen. „Hier wurde der Wunsch der Schulleitung, der Eltern und der Kinder leider zunächst nicht umgesetzt. Wie will Politik Bürgerbeteiligung erreichen, da muss man sich über Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger nicht wundern“, fragt Dörr.
Kreistagsabgeordnete Kristine Tromsdorf erklärte, dass auf ihre Initiative das Thema bei der nächsten Ausschusssitzung wieder zur Sprache kommen werde. Eine entsprechende Anfrage von Seiten der SPD-Kreistagsfraktion an den zuständigen Dezernenten wurde bereits gestellt.
Die beiden SPD-Vorsitzenden bedauerten abschließend, dass die Zeit, die sich Politik mit dieser unnötigen Debatte der Namensgebung beschäftige, besser in Inhalte investiert wäre. Kristine Tromsdorf, selber stellv. Schulleiterin eines großen Gymnasiums brachte es auf den Punkt: „Wir müssen allen Kindern die größtmögliche individuelle Förderung zukommen lassen, damit sie gute und gleiche Entwicklungschancen haben. Die unnötige Debatte um die Namensgebung einer Grundschule bindet dagegen nur die Ressourcen aller Beteiligten“.