
Gerald R. Dörr
Die Langgönser SPD fordert, dass Vereinen und Gruppierungen, die in Eigeninitiative neue Obstbäume pflanzen wollen, die Setzlinge auf Kosten der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden.

Die Langgönser SPD fordert, dass Vereinen und Gruppierungen, die in Eigeninitiative neue Obstbäume pflanzen wollen, die Setzlinge auf Kosten der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden.
Dies haben der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und stellv. Fraktionsvorsitzende Gerald R. Dörr und SPD-Fraktionschef Thomas Schmidt in einer gemeinsamen Presseerklärung deutlich gemacht. „Im Zuge der Naturereignisse der letzten Wochen sind zahlreiche Obstbäume in den einzelnen Ortsteilen beschädigt oder auch völlig zerstört worden. Alleine am „Holzweg“ in Niederkleen ist ein knappes Dutzend Bäume umgefallen oder es müssen Bäume entfernt werden“, erklärte Dörr.
Es gebe aber Vereine und Gruppierungen wie z.B. die Vogel- und Naturschutzgruppe Kleenheim, die bereit seien, die wertvollen Streuobstbestände in Eigeninitiative aufzuforsten. Daher solle die Gemeinde Langgöns dieses ehrenamtliche Engagement durch die kostenfreie Zurverfügungstellung von Obstbaum-Setzlingen unterstützen.
Politik und Verwaltung müssen bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt fördern. Dieses wertvolle Gut unserer Gesellschaft muss erhalten bleiben. Wir alle sind den Menschen zu Dank verpflichtet, die sich für den Naturschutz und den Erhalt der vielfältigen heimischen Tier- und Pflanzenwelt einsetzen“ erklärte Thomas Schmidt.
„Die hohe Bedeutung von Streuobstbeständen für den Menschen ist schon lange bekannt. Die Obstbaumblüte beispielsweise taucht weite Landstriche in ein weißes Blütenmeer, an dem sich die Menschen nach dem Winter erfreuen können“ ergänzte der Fraktionsvorsitzende. „Außerdem liefern hochstämmige Obstbäume gesundes, für viele Verwendungszwecke brauchbares Obst und beleben das Landschaftsbild. Sie sind für unser Auge eine Abwechslung in der sonst vielfach ausgeräumten Agrarlandschaft“.
Parteichef Dörr wies abschließend auf die Bedeutung für die heimische Tierwelt hin. „Obstblüten sind Nahrungs-, Lebens- und Vermehrungsraum für unzählige Insekten. Außerdem sind auch Vogelarten wie Wendehals, Steinkauz oder Gartenrotschwanz auf den Erhalt dieses Lebensraumes angewiesen und auch Siebenschläfer profitieren von diesem Biotoptyp“.
Die Sozialdemokraten werden den Gemeindevorstand daher auffordern, Gruppen und Vereine die hier tätig werden wollen, entsprechend zu unterstützen.