
Thomas Schmidt (li.) und Gerald R. Dörr von der SPD haben am Ostersamstag den Bestand von Gießkannen auf den Langgönser Friedhöfen aufgefrischt.

Thomas Schmidt (li.) und Gerald R. Dörr von der SPD haben am Ostersamstag den Bestand von Gießkannen auf den Langgönser Friedhöfen aufgefrischt.
Seitdem hängen an den Kannenständern auf dem Friedhof des Kernorts Lang-Göns fünf Gießkannen mehr und auf den Friedhöfen der Ortsteile Dornholzhausen, Espa, Niederkleen und Oberkleen stehen jeweils drei Kannen zusätzlich zur Verfügung. „Wir haben auf den Friedhöfen einen regelmäßigen Schwund von Gießkannen festgestellt. Hier musste eine Lösung her,“ sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung, Thomas Schmidt. Zwar habe man sich auch Gedanken über eine „Pfandlösung“ gemacht, bei der, ähnlich wie bei Einkaufswagen auf Supermarktparkplätzen, die Kanne nur mit Chip vom Ständer anzunehmen sei, dies aber als zu teuer verworfen.
„Preisgünstiger ist von Zeit zu Zeit die Neuanschaffung,“ so Gerald R. Dörr. Während der Aktion haben die beiden „Kannenträger“ zudem festgestellt, dass es für ältere Menschen besonders auf dem Friedhof in Langgöns schwierig ist, Wasser aus dem dafür vorgesehenen Trog zu schöpfen oder Wasser aus dem Hahn zu entnehmen. „Hier fehlen eindeutig Abstellmöglichkeiten für die zu füllenden Gießkannen. Es ist unseren Senioren kaum zumutbar, eine schwere mit Wasser gefüllte Kanne zu halten, geschweige denn, über den Rand des Troges zu heben. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden,“ fordert Thomas Schmidt. Dieses könne mit einfachen Mitteln erreicht werden.