Gerald R. DörrDer Vorsitzende des SPD-Ortsbezirkes Kleebachtal, Gerald R. Dörr, hatte dieser Tage zu einer Ortsbegehung nach Oberkleen eingeladen. Eine Reihe von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit der Langgönser SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Anja Asmussen und Bürgermeister Horst Röhrig an der Spitze waren der Einladung gefolgt. Aus der Ortsbegehung ergaben sich einige Anregungen für die weitere dörfliche Entwicklung von Oberkleen.
Erster Punkt der Begehung war der geplante Kinderspielplatz im Neubaugebiet Riebäcker. Gerald Dörr wies auf die Vorzüge des Standortes hin. Die Aufträge zu den vorbereitenden Arbeiten am Spielplatz und die Spielgeräte sollen baldmöglichst vergeben werden, teilte Bürgermeister Röhrig mit. Im kommenden Jahr sei der Spielplatz dann voll funktionsfähig. Die kürzlich in der Presse verlautbarte Zielvorgabe, dass der Spielplatz „spätestens im Juni diesen Jahres“ genutzt werden könne, wies Gerald Dörr als realitätsfremd zurück.
Bürgermeister Horst Röhrig konnte die frohe Botschaft übermitteln, dass die Gemeindebauplätze fast alle veräußert sind, lediglich drei Stück sind noch verfügbar.
Im weiteren Verlauf der Begehung wies Gerald Dörr auf die weiterhin unbefriedigende Situation im Bereich der Ausfahrt der Riebäcker zur Kreisstraße 362 hin. Hier sieht die SPD, genau wie alle politischen Mitbewerber die Notwendigkeit, die Höchstgeschwindigkeit von derzeit 100 auf 70 zu reduzieren. Leider sei die zuständige Verkehrsbehörde dem Ansinnen aber bisher nicht gefolgt. Gerald Dörr kündigte an, sich noch einmal an Hessen-Mobil zu wenden.
Im Bereich des Friedhofes verwies Gerald Dörr auf die derzeit unzureichende Lautsprecherakustik der Außenanlage. Diesbezüglich habe der Ortsbeirat beim Gemeindevorstand eine Ersatzbeschaffung beantragt.
Hinsichtlich des beschlossen Umbaus und Teilneubaues der ehemaligen Vereinsturnhalle zu einem Dorfgemeinschaftshaus teilte der Bürgermeister mit, dass mit den Abrissarbeiten in Kürze begonnen würde. Bei der Zukunft des Evangelischen Gemeindehauses gingen die Meinungen auseinander. Gerald Dörr zeigte sich skeptisch, dass auf die Räumlichkeiten des Gemeindehauses ohne weiteres verzichtet werden könne.
Als nächstes wurden die Sozialdemokraten vom Ehrenvorsitzenden der Vogel- und Naturschutzgruppe Kleenheim, Wolfram Kraft, durch das Alte Rathaus geführt. Dieses soll im Zuge der Dorferneuerung funktional verbessert und denkmalsgerecht saniert werden. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln soll unter anderem eine Sanierung des Dachstuhls und der Fassaden erfolgen. Die Genossinnen und Genossen zeigten sich darüber erfreut, dass das Gebäude durch die Vogel- und Naturschutzgruppe und den Heimat- und Geschichtsverein gut genutzt wird. Gerald Dörr wünscht sich für die Zukunft auch eine Nutzung durch den Ortsbeirat. Besichtigt wurden auch die Flächen „Dorfbrunnen“ und „Lombegässche“, die bei der Gestaltung der Dorfmitte eine wichtige Rolle spielen werden. Hier ist man auf Seiten der SPD auf die Vorschläge des Arbeitskreises Dorferneuerung gespannt.
Als letztes besichtigten die Sozialdemokraten das Gelände rund um das Feuerwehrgerätehaus. Der alte Spielplatz des Kindergartens soll zurückgebaut werden und ein neuer Spielplatz für 8-12-Jährige dort angelegt werden. Der aktuelle öffentliche Spielplatz könnte möglicherweise einer Nutzung durch Erwachsene zugeführt werden und außerdem zusätzlicher Parkraum am Gerätehaus geschaffen werden.