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Straße Cleeberg - Espa: Ausbau ist das Günstigste

Veröffentlicht am 30.12.2014 in Presse
Cleebergs Ortsbeirat verteidigt Parlamentsbeschluss
 

Fandré hatte kürzlich moniert, der Ortsbeirat verschwende mit der Maßnahme Steuergelder, ungeachtet des Umstands, dass das Langgönser Gemeindeparlament bereits im November 2012 dem Ausbau zugestimmt hatte.

Der Ortsbeirat habe den Nachweis erbracht, dass der Ausbau dieser Strecke für die Bevölkerung von sehr hoher Wichtigkeit ist. Bei eisiger Kälte habe man an einem Wochentag bei einer Verkehrszählung von morgens um 5 Uhr bis abends um 21 Uhr rund 700 Fahrzeuge registriert.

Nach Auskunft des Planungsbüros betragen die Kosten für den Ausbau rund 3,8 Millionen Euro. Die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil hat eine Förderung bis zu 70 Prozent in Aussicht gestellt. Demnach würde der Gemeindeanteil noch 1,2 Millionen Euro betragen.

Gegenzurechnen wären die bislang jährlich anfallenden Instandsetzungskosten von 25000 bis 30000  Euro, so der Ortsbeirat, und der Ausbau des Wegeabschnitts am Espaer Sportplatz, der von allen politischen Gruppierungen gewollt werde.

Feldweg wäre nicht nutzbar

Die billigste Lösung dafür sei eine oberflächliche Sanierung des Feldweges bei einer Breite von nur 3 Metern mit einem Kostenaufwand von rund 300 000 Euro.

Wegen des fehlenden Anschlusses an die Landesstraße 3053 wäre dieser Feldweg aber weiterhin nicht legal nutzbar.

In Summe würde diese Lösung bei einer angenommenen Preissteigerung von jährlich zwei Prozent den Gemeindehaushalt in den nächsten 30 Jahren mit über 1,25 Millionen Euro  belasten.

Diese Rechnung belege, dass durch den Ausbau keine Steuergelder verschwendet werden, sondern dass allein wirtschaftliche Gründe keine andere Lösung zulassen, stellte der Ortsbeirat in einer Erklärung fest.

Quelle: Gießener Allgemeine 30.12.2014 / Wetzlarer Neue Zeitung 29.12.2014