Der SPD-Ortsverein Langgöns lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für den 22. Mai um 20 Uhr zu einem Filmabend in das Bürgerhaus nach Niederkleen ein. Gezeigt wird „Eine unbequeme Wahrheit“ des ehemaligen demokratischen US-Vizepräsidenten Al Gore.
„Die Zeit ist reif, engagiert dem Klimawandel entgegenzutreten. Wir in Hessen können und werden damit anfangen“, sagten heute der Langgönser SPD-Vorsitzende Gerald R. Dörr und der SPD-Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer-Gümbel aus Lich, Kandidat für den Wahlkreis 019 bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008.
Dieser Film hatte Ende 2006 für viel Aufsehen und Diskussion gesorgt. Der mit einem Oscar ausgezeichnete Dokumentarfilm schildert auf eindrucksvolle Weise wie unsere Welt in Zukunft aussehen wird, wenn wir der Klimakatastrophe nicht Einhalt gebieten.
Die hessische SPD hat mit dem von ihrer Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti und dem Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer entwickelten Energiekonzept eine Antwort auf die im Film aufgeworfenen Probleme entwickelt. „Uns ist wichtig, dass Klimaschutz und Atomausstieg nicht gegeneinander ausgespielt werden, so wie es insbesondere die hessische CDU derzeit versucht. Der Atomausstieg ist die notwendige Voraussetzung für die Modernisierung der Energieversorgung zu sauberen heimischen und erneuerbaren Energieträgern“, betonen Schäfer-Gümbel und Dörr. „Es ist unverantwortlich, das eine Übel mit einem anderen Übel austreiben zu wollen. Mit ihrem Kampf für den Weiterbetrieb der ältesten und unsichersten deutschen Atomkraftwerke in Biblis macht die CDU aber genau das.“
In der aktuellen Energiedebatte wird immer wieder aufs Neue behauptet, dass Erneuerbare Energien nicht ausreichten, um die Energieversorgung in Deutschland vollständig zu sichern. CDU-Ministerpräsident Roland Koch wiederholt dies gebetsmühlenartig und täuscht damit die Öffentlichkeit, weil er unbedingt an der Atomkraft festhalten will. Die einzigen Energieträger, mit denen wir dauerhaft unsere Versorgung bestreiten können, sind die unerschöpflichen Erneuerbaren Energien: Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse. Weil Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran in einigen Jahrzehnten aufgebraucht sein werden, macht es keinen Sinn, noch heute in die Vergangenheit zu investieren. Das käme unsere Volkswirtschaft teuer zu stehen, die schon jetzt zu 80 Prozent von Energieimporten abhängig ist.
Mit Andrea Ypsilanti als Ministerpräsidentin wollen wir Hessen zur Modellregion für Erneuerbaren Energien machen. Dazu werden wir private und kommunalwirtschaftliche Investitionen in einer Größenordnung von rund zwölf Milliarden Euro ermöglichen. Damit holen wir die Wertschöpfung und Energieproduktion in die Regionen und Kommunen Hessens zurück und schaffen bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze.
„All dies schaffen wir nur mit einem konsequenten Wechsel zu unerschöpflichen, emissionsarmen und heimischen Erneuerbaren Energien. Der Wechsel ist möglich“, betont SPD-Kandidat Thorsten Schäfer-Gümbel abschließend und Gerald Dörr freut sich auf regen Besuch der Bevölkerung aus Langgöns und seiner Ortsteile beim Filmabend in Niederkleen.