Der SPD-Ortsverein Langgöns veranstaltet im Juni gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Rechts“ (BgR) Gießen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus.
Der SPD-Ortsverein Langgöns veranstaltet im Juni gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Rechts“ (BgR) Gießen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Gerald R. Dörr, hat in einer Presseerklärung auf diese Veranstaltung hingewiesen. Über die Medien erfahren wir derzeit, dass gewaltsame rechtsextreme Übergriffe überall in Deutschland nahezu an der Tagesordnung sind. In den „Neuen Bundesländern“ sitzt die NPD mittlerweile in mehreren Landtagen und vielen kommunalen Parlamenten.
„Wer aber denkt, dass Rechtsextremismus ein Problem von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist, täuscht sich“ meint Dörr.
Die relativ geringe Präsenz von Skinhead-Gruppen in der Region sollte dabei nicht zu dem Trugschluss führen, dass Neonazis bei uns von der Bildfläche verschwunden seien, vielmehr agieren diese optisch angepasster, jedoch keineswegs weniger gefährlich.
Im letzten Sommer war zudem im Landkreis Gießen ein NPD-Kreisverband gegründet worden.
Diese Aspekte zusammen mit der räumlichen Nähe zur nördlichen Wetterau mit seinen NPD-Hochburgen Wölfersheim und neuerdings Teilen von Butzbach und zum Lahn-Dill-Kreis, in dem rechtsnationale und rechtsextreme Strukturen schon länger verfestigt sind, haben die Langgönser Sozialdemokraten und das „BgR Gießen“ dazu veranlasst, diese besonders zu Informationszwecken für die Langgönser Bürgerinnen und Bürger gedachte Veranstaltung durchzuführen.
„Auch die Menschen in Langgöns und seinen Ortsteilen werden spätestens bei der Veranstaltung merken, dass wir uns auch hier der Problematik Rechtsextremismus irgendwann stellen müssen“ schließt der SPD-Vorsitzende die Erklärung.