SPD-Vorsitzender muntert Elternschaft auf, sich weiter für Verbesserungen an der geplanten Renovierung der Oberkleener Kindertagesstätte einzusetzen.
SPD-Vorsitzender muntert Elternschaft auf, sich weiter für Verbesserungen an der geplanten Renovierung der Oberkleener Kindertagesstätte einzusetzen.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Langgöns, Gerald R. Dörr, hat in einer Presseerklärung die Eltern der Oberkleener Kindergartenkinder dazu aufgerufen, sich weiter für Verbesserungen am bestehenden Konzept zur Renovierung des als Kindertagesstätte genutzten alten Schulgebäudes einzusetzen. Der 45-jährige Oberkleener schlägt den Eltern vor, alle Verbesserungsvorschläge incl. Zeichnungen relativ zeitnah beim Gemeindevorstand der Gemeinde Langgöns einzureichen. „Nachdem sich die Gemeindevertretung mit den Stimmen der CDU-geführten Koalition für die für die Betroffenen nicht zufrieden stellende so genannte „Kleine Lösung“ entschieden hat, ist auf parlamentarischem Weg nicht mehr viel möglich“ meinte der SPD-Chef. Die Eltern und Erzieherinnen sollten daher versuchen, über den Gemeindevorstand möglicht viele kleine Verbesserungen für die Kita im Rahmen des anvisierten Kostenrahmens zu erreichen.
Auch wenn jetzt noch Zugeständnisse gemacht werden würden, so bliebe als Ergebnis aber letztlich nur eine äußerst mäßige Lösung für die Zukunft der Oberkleener Kinder
„Aus einem Ackergaul macht man nie mehr ein Rennpferd“ meinte Dörr und ergänzte, „wenn da jetzt von Seiten der Koalition noch Zugeständnisse gemacht werden sollten, so sind das keine Geschenke über die man sich überschwänglich freuen sollte, sondern lediglich Notwendigkeiten“.
Die von Seiten des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Martin Hanika suggerierte Beteiligung der Kindergartenleitung und der Eltern habe er aufgrund der zahlreichen Aussagen betroffener Personen anders wahrgenommen.
„Ich habe die Vorgänge in den letzten 15 Monaten intensiv verfolgt und die durchgängigen Informationen und Aussagen durch Gemeindevertreter verschiedener Parteien, durch die Ortsbeiratsmitglieder, die Eltern und die Kindergartenleitung ergeben ein anderes Bild“ betonte der Sozialdemokrat.
Er erinnerte dabei an eine der ersten Bauausschusssitzungen, in der Mitglieder der Koalition die Beteiligung der Eltern auch auf mehrfache Anfrage gar nicht wollten. Erst als Martin Hanika gemerkt habe, dass sich die Koalition hier ein Eigentor schieße, habe er seine Mitstreiter wieder „eingefangen“. Mehrere Gemeindevertreter und zwei freie Journalisten hatten seinerzeit Dörr gegenüber diesen Ablauf bestätigt. Im Ausschuss-Protokoll sei die Ablehnung einer Elternbeteiligung aber „korrigiert“ worden. „Seither weiß ich, dass er immer mindestens zwei Wahrheiten gibt“ meinte der SPD-Vorsitzende, „eine tatsächliche und eine mehrheitlich beschlossene“.
Von einer „tatsächlichen“ Beteiligung der Eltern könne im Übrigen kaum die Rede sein, denn vom Zeitablauf seien die Weichen ja erst im letzten Dezember Richtung „Kleine Variante“ gestellt worden. Bis zum 07. Februar hätten sich die Eltern dann weiter für die „Große Lösung“ eingesetzt, ohne etwas erreichen zu können. Der in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung von der Koalition beschworene Kompromiss sei ein Kompromiss innerhalb der „Neuen Mehrheit gewesen, aber leider keiner zwischen allen Beteiligten.
Abschließend lobte der SPD-Vorsitzende die Elternschaft für ihr Engagement und ermunterte die jungen Eltern, sich auch zukünftig bei kommunal relevanten Themen „einzumischen“. Die Beteiligung von Oberkleen an der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ biete dafür bereits in nächster Zeit eine gute Gelegenheit.