SPD in Langgöns

Zukunft gemeinsam gestalten!

Kindergarten Oberkleen - Altes Gebäude ist Faß ohne Boden!

Veröffentlicht am 13.11.2007 in Presse

SPD-Vorsitzender Dörr unterstützt den Vorschlag von Bürgermeister Horst Röhrig den Kindergarten zukünftig in das erst wenige Jahre alte Grundschulgebäude in Oberkleen zu integrieren und lobt den Bürgermeister für seinen Lösungsvorschlag mit Weitblick!

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Langgöns, Gerald R. Dörr, ist in einer Presseerklärung auf die Situation um die Oberkleener Kindertagesstätte eingegangen. Dörr erinnerte daran, dass der SPD-Ortsverein schon seit Jahren eine multifunktionale Lösung angestrebt habe und Bürgermeister Horst Röhrig die sehr gute Idee hatte, Bürgerhaus, Kindergarten und Betreute Grundschule in ein Gebäude zu integrieren.
Leider hatte sich die parlamentarische Mehrheit diesem Gedanken verschlossen.
Die von der Koalition angestrebte Renovierung des bestehenden Kindergartengebäudes wird von der SPD seit jeher kritisch gesehen.
„Dieses Gebäude ist ein Fass ohne Boden“ meinte Dörr und ergänzte, „Schon nach dem jetzigen Stand der Planungen wird es mehr als eine Million Euro verschlingen und jeder weiß, dass die Kosten bei solch alten Gebäuden in der Regel nochmal um 30-40% über die Planungen hinaus steigen.“
Für dann möglicherweise 1,4 Mio. Euro hätte man auch beinahe einen multifunktionalen Neubau einschließlich Bürgerhaus erstellen können.

Auch unter diesem Aspekt begrüßte der SPD-Vorsitzende daher den neuen Vorschlag von Bürgermeister Horst Röhrig, den Kindergarten zukünftig in das erst wenige Jahre alte Grundschulgebäude zu integrieren. Angesichts des demographischen Wandels sei in der Schule in absehbarer Zeit mit Einzügigkeit zu rechnen und dann drohe möglicherweise die Standortschließung. Auch um dies zu verhindern, solle man Synergieeffekte nutzen.
„Horst Röhrig beweist hier wieder einmal Weitblick. Da sieht man, dass er einfach der richtige Mann an der richtigen Stelle ist.“
Gerald Dörr wies auch auf Vorteile für die frühkindliche Bildung hin. Das letzte Kindergartenjahr besitze eine besondere Bedeutung in der Vorbereitung auf die Grundschule. Bei einem gemeinsamen Gebäude könne der Übergang für die Kinder angstfreier, gleitender und insgesamt mit weniger Reibungsverlusten und Brüchen erfolgen. Auch könne eine individuellere Förderung der einzelnen Kinder möglich sein.

Außerdem könnten sich die Kommunikationsstrukturen zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule optimieren. Beide würden noch besser wissen, mit welchen Erwartungen und Zielen beim jeweils anderen Bildungsarbeit geleistet wird, welche Qualitätsstandards existieren und wie die Arbeit des jeweils anderen konkret aussieht.

Der SPD-Vorsitzender zeigte sich zum Abschluß seiner Erklärung erfreut darüber, dass sich in der letzten Sitzung des Sozialauschusses eine Reihe von Vertretern von FDP und Bündnis 90 / Grüne spontan äußerst positiv zur Idee des Bürgermeisters geäußert hatten. Dies lasse einen unvoreingenommenen und positiven Umgang großer Teile der Koalition mit diesem Thema erwarten.