Die Spitzen der heimischen SPD, die Fraktionsvorsitzenden Dietlind Grabe-Bolz (Stadt Gießen) und Horst Nachtigall (Landkreis Gießen) sowie die Parteivorsitzenden Gerhard Merz (Stadt) und MdL Thorsten Schäfer-Gümbel (Unterbezirk) haben am vergangenen Sonntag erstmals einen Gottesdienst der Aramäischen Gemeinde in Pohlheim Hausen besucht. „Für uns war der Besuch ein besonderes Ereignis“, so die Sozialdemokraten. Anschließend sprachen die Sozialdemokraten bei einen Frühstück mit dem Gemeindevorstand unter Leitung von und Isa Birol und Sami Korkmaz, dem Jugend- und dem Frauenvorstand. Pfarrer Semun Korkmaz segnte zu Beginn das Essen.
Der Besuch kam auf Einladung der aramäischen Gemeinde zustande, die damit eine vorhergehende Einladung der SPD erwiderte. An dem Gespräch nahmen auch Vertreter der Êzidischen Gemeinde Hessen unter Leitung von Irfan Ortac teil, die bereits länger mit der SPD einen regen Austausch pflegt.
Themen der gemeinsamen Gespräche waren neben allgemeinen Integrationsfragen insbesondere die Schul- und Ausbildungssituation. Beide Seiten erneuerten den Willen zu gemeinsamen Gesprächen und Handeln. In ihren Dankesworten an die Aramäische Gemeinde sprachen sowohl Gerhard Merz als auch Thorsten Schäfer-Gümbel über die beginnende Freundschaft. „Unsere Gespräche finden im Geist der Sympathie und Freundschaft statt. Daher werden wir diesen Dialog fortführen und pflegen. Gerade im Hamburger Programm hat die SPD ihre Sicht der Grundlagen für das gesellschaftliche Zusammenleben beschrieben. Dabei spielen sowohl die Wurzeln in der Arbeiterbewegung als auch die christlichen eine große Rolle“, so die Sozialdemokraten.
Die SPD-Vertreter luden die Mitglieder der Gemeinde auch zur Teilnahme im SPD Gesprächskreis Politik und Kirche ein. Darüber hinaus sprach Schäfer-Gümbel eine Einladung in den Hessischen Landtag aus.