-Breitbandversorgung und Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes wichtigste Aufgaben-
Der SPD-Ortsbezirk Oberkleen hat in seiner jüngsten Mitgliederversammlung Gerald R. Dörr zum Vorsitzenden und Hans-Martin Schlöndorf zum Stellvertreter gewählt. Beide Wahlen erfolgten einstimmig.
Der SPD-Ortsbezirk Oberkleen hat in seiner jüngsten Mitgliederversammlung Gerald R. Dörr einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 49-jährige Bankkaufmann, der bereits seit 6 Jahren auch Vorsitzender für die SPD in der Gesamtgemeinde ist, erhielt bei den Vorstandswahlen 100% Zustimmung.
Als neuer Stellvertreter wurde Hans-Martin Schlöndorf ebenfalls einstimmig gewählt. Schatzmeister bleibt Wolfram Kraft und als neue Schriftführerin wählte die Versammlung Beate Dörr. Kassenprüfer sind zukünftig Bernd Glaum und Dieter Ermel.
Zu Beginn der Sitzung hatte die Versammlung an den im letzten Jahr verstorbenen früheren Vorsitzenden Horst Gärtner erinnert, der den Ortsbezirk mehr als ein Jahrzehnt mit hohem Engagement geführt hatte.
Anschließend hatte der neue Vorsitzende seine wichtigsten Ziele für Oberkleen für die nächsten Jahre dargelegt. Die zentralen Themen sind aus seiner Sicht die Breitbandversorgung und die Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes.
Beim Thema Breitbandversorgung wies Dörr darauf hin, dass die Gemeindevertretung mit ihrem Beschluss vom 03.05.2012 für Oberkleen Gelder in die Haushaltspläne für 2013 und 2014 gestellt hat.
„Sobald die Versorgung für den Kernort Lang-Göns steht, werden Dornholzhausen und Oberkleen in Angriff genommen. Ich bin sehr sicher, dass sich diesbezüglich in Oberkleen schon im Jahr 2013 etwas tut. Die Gemeinde Langgöns wird aller Voraussicht nach als eine der ersten Kreiskommunen in allen Ortsteilen nahezu flächendeckend mit schnellem Internet versorgt sein. Dies hat auch etwas damit zu tun, dass sich Bürgermeister Horst Röhrig mit am stärksten von allen Bürgermeistern im Kreis in Sachen Breitband Gießen GmbH engagiert hat“ erklärte der Sozialdemokrat.
Dörr wies im Weiteren auch auf die Bedeutung des Dorfentwicklungskonzeptes und der Versammlungsstätten hin. "Unser Ortsteil benötigt ohne Wenn und Aber die räumlichen Kapazitäten, sowohl des Evangelischen Gemeindehauses, als auch der TSV-Turnhalle. Dabei dürfen keine Denkverbote ausgesprochen werden. Alle Möglichkeiten müssen unter Berücksichtigung der Finanzen klug überdacht werden.“
Darüber hinaus betonte der neue Vorsitzende die Bedeutung der Generationenfreizeitfläche am Kindergarten, die funktionale Verbesserung des Alten Rathauses und den Dorfmittelpunkt darum. „All dies ist wichtig, damit sich unser Oberkleen weiter entwickelt und ein lebens- und liebenswerter Ort am Rande des Taunus bleibt.
Innerparteilich wurden die Gewinnung neuer Mitglieder und die Ausrichtung eines monatlichen Bürger-Treffs als Ziele genannt. Zumindest bei der Mitgliedergewinnung konnten bereits am Tage nach der Jahreshauptversammlung erste Erfolge erzielt werden.