Die Langgönser SPD will mit einer Pressemitteilung gegen den durch die Berichterstattung der letzten Tage entstandenen Eindruck vorgehen, man sei gegen einen Naturkindergarten in Langgöns. Partei- und Fraktionsvorsitzende Anja Asmussen und der frühere Parteivorsitzende Gerald R. Dörr verweisen in dem Zusammenhang auf ihre gemeinsame Pressemitteilung, die sie am 19. März 2018 an alle örtlichen Tageszeitungen übermittelt hatten.
Anja Asmussen hatte schon damals als befürwortende Argumente u.a. die positive Veränderung der Naturverbundenheit von Kindern und die Förderung der Bewegung und Motorik der Kinder angeführt. „Ich konnte mir so etwas schon damals auch in Langgöns sehr gut vorstellen und kann es weiterhin“ betont Asmussen. „Naturkindergärten bieten frische Luft bei deutlich reduzierter Lautstärke, stärken das Immunsystem, verbessern die Motorik und führen zu einem veränderten Umweltverhalten der Kinder. Ich sehe da viele positive Ansätze“.
Gerald R. Dörr hatte die Vorsitzende schon 2018 unterstützt und tut das auch noch heute. „Wir haben das Thema in der Partei schon ab 2007 diskutiert, als es um einen Gegenvorschlag zur extrem teuren Sanierung der Kita in Oberkleen ging“ erinnert sich Dörr. „Gerade ich habe einen Waldkindergarten schon damals als Alternative gesehen. Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind bei einem solchen Thema selbstverständlich aufmerksam“.
Nach einem Beschluss des Gemeindevorstands werden Taxifahrten zum Impfzentrum in Heuchelheim für Personen ab 80 Jahren bezuschusst. Voraussetzung dafür ist, dass sie sonst keine Möglichkeit haben, das Impfzentrum zu erreichen. Die SPD-Fraktion im Gemeindeparlament sieht Bedarf das Angebot dazu zu erweitern. Probleme fangen nicht automatisch ab der Altersbegrenzung von 80 Jahren an, sondern oft schon früher. Aus unserer Sicht können auch Lotsendienste und Impfbegleitung im Impfzentrum neben der reinen Hin- und Rückfahrt wichtig sein.
Aus den genannten Gründen stellen wir zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung folgenden Antrag:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, das bereits ausgesprochene Angebot der Bezuschussung für alle in Frage kommenden Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren, analog der Taxi-Pass-Lösung, zu erweitern, sobald diese als vorrangig zu impfende Personengruppe priorisiert werden. Zusätzlich soll durch Gespräche mit den Vorsitzenden der Langgönser Sozialvereine (z. B. VdK, DRK) eine mögliche Transportunterstützung bzw. Impfbegleitung geklärt werden.