Die Spitzen der heimischen SPD, die Fraktionsvorsitzenden Dietlind Grabe-Bolz (Stadt Gießen) und Horst Nachtigall (Landkreis Gießen) sowie die Parteivorsitzenden Gerhard Merz (Stadt) und MdL Thorsten Schäfer-Gümbel (Unterbezirk) haben am vergangenen Sonntag erstmals einen Gottesdienst der Aramäischen Gemeinde in Pohlheim Hausen besucht. „Für uns war der Besuch ein besonderes Ereignis“, so die Sozialdemokraten. Anschließend sprachen die Sozialdemokraten bei einen Frühstück mit dem Gemeindevorstand unter Leitung von und Isa Birol und Sami Korkmaz, dem Jugend- und dem Frauenvorstand. Pfarrer Semun Korkmaz segnte zu Beginn das Essen.
„Wir können bei der von der Mitte-Rechts-Koalition angestrebten Übernahme der Mehrheit der Anteile an der ZAUG gGmbH durch die Lebenshilfe Gießen auch nicht den Ansatz einer arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Strategie erkennen. Und wir sehen nach wie vor nicht, wie sich vor diesem Hintergrund aus dieser Übernahme eine solide Perspektive für die weitere Entwicklung des ZAUG ergeben könnte.“ Mit diesen Worten fasste der SPD-Unterbezirksvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel die Grundstimmung bei der SPD in Stadt und Landkreis Gießen zusammen. Über drei Stunden hatten rund 70 Genossinnen und Genossen aus den Spitzengremien der heimischen SPD am gestrigen Abend in sachlicher Atmosphäre mit Magnus Schneider, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Gießen, über den geplanten Verkauf der ZAUG gGmbH diskutiert. Nach der dreistündigen Debatte berieten die Genossinnen und Genossen noch eine weitere Stunde über das weitere Vorgehen und die Bewertung. Konkrete Beschlüsse wurden nach den Beratungen nicht gefasst, aber die Grundlinie ist nach den Worten des Unterbezirksvorsitzenden klar.